Das Wappen von Spirkelbach

Das Wappen zeigt in gespaltenem Schild vorn oben (links) in Blau den silbernen Leiniger Adler, unten in Silber einen grünen Wacholderzweig mit vier blauen Beeren, hinten (rechts) oben in Gold den roten Zweibrücker Löwen und unten in Grün einen silbernen Schräglinksbach.

Die im Wappen enthaltenen Symbole haben ihren Ursprung aus der Zeit ca. 828 nach Christus. In einer Schenkungsurkunde in der ein riesiges Waldgebiet (später Sankt Pirmansbezirk) dem Kloster Hornbach geschenkt wurde, wird erstmals "Spurchinebach" erwähnt.
 

 

Die Herrscher mit dem roten Löwen und dem silbernen Adler teilten sich ein Dorf mit dem Flüsschen “Spurchinebach” das durch wacholderbewachsenes Gelände fließt.

Der Bach "Spurchinebach" gab dem Ort Spirkelbach seinen Namen. “Spurchinebach” ist abgeleitet vom althochdeutschen "spurch" (sporch) und ist identisch mit Wacholder.

Der Ortsname "Spirkelbach" ist einmalig in Deutschland.
Diese Einmaligkeit resultiert auch aus einer mit Zypressen bewachsenen Landschaft. Zu den Zypressen, die auf der Nordhalbkugel wachsen, gehören außer dem Wacholder auch der uns allen bekannte Lebensbaum (Thuja). Zypressen wachsen vorwiegend in Verbindung mit Heide und Nadelwaldungen.

Ähnlich wie bei der Familie der Buchen die Eiche und die Buche nebeneinander gedeihen, können in Spirkelbach die zufällig gepflanzte aber allseits bekannte Thuja und der Wacholder nebeneinander gedeihen.

In Spirkelbach sollte man sich auf die Tradition aus lang vergangener Zeit besinnen und den einheimischen Wacholder verstärkt pflanzen.

Nadelhölzer (Coniferae) sind für Spirkelbach "Ortstypisch", wie auch jeder fremde Besucher sofort erkennt!


Basis dieses Beitrages ist die Chronik der Gemeinde Spirkelbach

 

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